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Dies teilte das Ministerium für Entwicklung mit, das vor einigen Wochen Zahlen über Bauvorhaben und Immobilienverkäufe in ganz Spanien veröffentlichte. Daraus geht hervor, dass der Immobilienmarkt in Marbella das zweite Jahr in Folge gewachsen ist, während der Verkauf von Immobilien in Spanien im Allgemeinen weiterhin rückläufig ist. Mit einem Plus von 11,5 Prozent im Jahr 2012 und 23,6 Prozent im Jahr 2013 schnitt die Stadt besser ab als die Hauptstadt des Landes und die Nachbarstadt Malaga. Und auch die Prognosen für das laufende Jahr sind optimistisch.
Regionaler Optimismus
Obwohl der Immobilienmarkt von Marbella im Jahr 2013 führend war, ist er nicht der einzige an der Costa del Sol, der sich im Aufwind befindet. Auch in anderen Orten wie Estepona (9,34 %) und Mijas (4,1 %) ist ein positiver Anstieg der Immobilientransaktionen zu verzeichnen, was Anlass zu allgemeinem Optimismus gibt. Natürlich hat noch nicht jeder Ort in der Region positive Zahlen zu verzeichnen. Aber den offiziellen Statistiken zufolge schneidet die Region wesentlich besser ab als Spanien insgesamt, wo nur zwei Provinzen einen jährlichen Anstieg verzeichnen. (Santa Cruz de Tenerife; 2,4 % und Las Palmas; 0,6 %.) In der Provinz Málaga gingen die Immobilientransaktionen nur um 3,6 % zurück, was im Vergleich zum Rest des Landes sehr viel weniger ist.
Das große Bild
Das Ministerium führt die rückläufigen Immobilienverkäufe in Spanien insgesamt auf die Tatsache zurück, dass verschiedene Steuern geändert und eingeführt wurden. So wurden beispielsweise die Steuererleichterungen für Erstwohnungen gestrichen, und für neue Wohnungen gilt nun ein erhöhter IVA-Satz. Aus diesem Grund wurden viele Transaktionen vorgezogen, so dass sie im Dezember 2012 stattfinden konnten, als 69.750 Verkäufe getätigt wurden. Wären diese Transaktionen nicht so schnell über die Bühne gegangen, hätte das Jahr 2013 in Bezug auf die Zahlen viel mehr nach 2012 ausgesehen. Kurz gesagt, aufgrund dieser Steueränderungen wurden zu Beginn des Jahres 2013 weit weniger Immobilien registriert. Das Ministerium für Entwicklung blieb jedoch optimistisch: Es geht davon aus, dass sich dieser Effekt im Laufe des Jahres abschwächte.
Obwohl die Immobilienverkäufe in Spanien insgesamt nicht gestiegen sind, gibt es also Licht am Horizont. Provinzen wie Málaga kämpfen optimistisch darum, die Rezession zu überwinden. Und die Zahlen des Immobilienmarktes von Marbella aus dem Jahr 2013 sind ein realistisches Beispiel dafür, dass dies tatsächlich möglich ist.
Quelle: SUR, März 2014.